Die letzten Wochen vergingen recht unspektakulär. Selbst die Wochenenden habe ich in Brisbane verbracht, zumal es ein paar Orte in dieser Stadt gibt, die ich noch nicht kannte und noch weitere Orte, die ich immer noch nicht kenne. Museen sind in Brisbane fast ausschließlich kostenlos, den Besuch des Queensland Museums habe ich jedenfalls nicht bereut und das eine oder andere Museum wird sicherlich noch folgen. Mitte Februar wurde hier das chinesische Neujahr zelebriert, allerdings war das gebotene Programm in Brisbanes Chinatown nicht wirklich erwähnenswert. Scheinbar hatten wir auch einfach nur Pech, aber aus dem dreitägigen Programmplan war nun wirklich nicht erkenntlich, wann es sich lohnte dort mal vorbeizuschauen. Ansonsten war der Besuch der Driving Range auf dem Victoria Golfplatz eine durchaus spannende Erfahrung. 105 Bälle quer über die Wiese kloppen für läppische 16 Dollar (+Schlägerleihe) - das ist nicht nur vergleichsweise ziemlich günstig, sondern auch äußerst spaßig.
Am Sonntag vor anderthalb Wochen ging es in den Lone Pine Koala Sanctuary - ein Heim für 130 Koalas und jede Menge anderer australischer Tiere. Der Park bietet nicht die Vielzahl an Tieren wie der Australia Zoo, besitzt aber auch ein begehbares Känguru-Wallaby-Emu-Gehege und beherbergt wesentlich mehr Koalas - wie der Name schon verrät. Für 16 Dollar (neben dem Eintritt von 21 Dollar) konnte man sich mit einem Koala auf dem Arm ablichten lassen - wat mut, dat mut.
Der Rest der Zeit wurde mit montäglichen Beachvolleyball, den üblichen Barbesuchen, Party, Kino, Grillabenden oder auch mal Bowling gefüllt.
Noch ein paar Worte zum Praktikum: Nachdem ich bis Weihnachten an diesem Projekt gearbeitet habe, hatte ich für Januar keine konkrete Aufgabe und habe stattdessen das alte Projekt weiterdokumentiert sowie an einem Deliverable mitgeschrieben. Solche Geschreibsel müssen Researcher hin und wieder bei Partnern aus der Wirtschaft einreichen, damit diese die Forschungsprojekte finanziell unterstützen. Seit ein paar Wochen bin ich in einem neuen Projekt, das sich mit der Erfassung, Aggregation und Visualisierung von Live-Daten befasst. Es ist jedenfalls ein gutes Gefühl wieder eine konkrete Aufgabe zu haben, die nebenbei auch noch ziemlich interessant und lehrreich ist, da sie die Verwendung von einigen mir zuvor noch unbekannten SAP-Anwendungen erfordert.
Dienstag, 2. März 2010
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