Am letzten Wochenende stand mal wieder ein Ausflug an den Strand auf dem Programm. Dieses Mal ging es nach Maroochydore an der Sunshinecoast im Norden von Brisbane. Gut zwei Stunden dauerte die Fahrt mit Zug und Bus, untergebracht waren wir für die eine Nacht von Samstag zu Sonntag im Youth Hostel. Dort haben wir nach einem kurzen Abstecher zum Strand auch gleich die Chance genutzt und uns kostenlos Kajaks ausgeliehen, um ein paar Runden in der Mündung und den Nebenarmen des Maroochy River zu paddeln. Nach einem üppigen Abendessen im Beach House ging der Abend wie üblich am Strand zu Ende. Sonntag sind wir zum wenig entfernten Buderim Forest Park gefahren, der entgegen unserer Erwartungen tatsächlich Regenwald und darüber hinaus noch ein einen recht schönen Wasserfall bot. Nur für das Baden am Wasserfall war das Wasser dann doch ein Stück weit zu dreckig. Nach einer kleinen Wanderung durch den Dschungel und ein wenig Aufenthalt am Wasserfall sind wir zurück nach Maroochydore und haben den Rest der Zeit am Strand verbracht, bevor es wieder zurück nach Brisbane ging.
Anderweitig ist in den vergangenen drei Wochen nicht allzu viel Spannendes passiert. Am ersten Dienstag im November (d.h. dieses Jahr war es der 3.11.) findet in Melbourne jedes Jahr der so genannte Melbourne Cup statt. Dabei handelt es sich um ein Pferderennen, bei dem 24 Pferde auf zwei Meilen Länge gegeneinander antreten. In Australien wird zu diesem Zeitpunkt die Arbeit niedergelegt, in Melbourne selbst ist der gesamte Tag arbeitsfrei. Bei SAP wurde ein großes Buffet vorbereitet, das Rennen, das letztendlich nur drei Minuten dauert, wurde im Konferenzraum verfolgt. Darüber hinaus konnte man noch Lose kaufen, allerdings gehörten meine beiden gezogenen Pferde schon auf dem Papier nicht gerade zu den Favoriten, so dass ich leer ausging. Vor einer guten Woche waren wir Paintball (für mich das erste Mal) in einer Lagerhalle im Süden Brisbanes spielen. Es war sehr warm, stickig, ein bisschen anstrengend und schmerzhaft (geschossen wurde mit 2,5 Bar, was vergleichsweise wohl etwas mehr als üblich ist) sowie aufgrund der verschiedenen spannenden Spielmodi durchaus spaßig. Zwischendurch war ich noch beim Maxïmo Park Konzert, die wieder einmal einen fabelhaften Auftritt hinlegten. Bemerkenswert war, dass hier nur zu wenigen Songs getanzt wurde, während in Deutschland die Leute bei solchen Rockkonzerten ab dem ersten Ton in Bewegung sind. An mangelnder Kenntnis der Songs kann es angesichts der Textsicherheit der anderen Konzertgeher nicht gelegen haben^^ Ansonsten standen wie üblich montags Beachvolleyball, sonntags Fußball im Park, Barbesuche und Hausparties auf dem Plan.
Mittwoch, 25. November 2009
Montag, 2. November 2009
Australia Zoo
Am Freitag waren bei SAP noch Freikarten für ein Fußballspiel der Brisbane Roars gegen die Newcastle Jets übrig. Fußball ist eben in Australien bei Weitem nicht so populär wie in Europa, dementsprechend leer war dann auch das Stadion. Statt 52500 waren nur 7500 Zuschauer im Suncorp Stadium, ein wenig Stimmung kam nur durch die eingefleischten Roar Fans auf. Die Aufseherin in unserem Block wollte uns klar machen, dass beispielsweise das Anzetteln einer Welle im Stadion nicht erlaubt ist, da dadurch Bier usw. durch die Luft fliegen könnte... Das Spiel war leider auch nicht atemberaubend (1:1 am Ende), da die erste australische Liga am ehesten mit Deutschlands dritter Liga zu vergleichen ist.
Samstagmorgen fuhren wir anderthalb Stunden mit dem Zug nach Beerwah, um in den Australia Zoo zu gehen, der vor knapp 40 Jahren von den Eltern des "Crocodile Hunter" Steve Irwin gegründet wurde. Neben den Krokodilen gab es natürlich noch eine Menge Kängurus, Koalas und andere aus Australien sowie Südostasien bekannte Tiere zu sehen.
Die Gehege der Kängurus waren frei begehbar, die der Koalas soweit auch, wobei allerdings immer nur ein Tier gestreichelt werden durfte, da sich die anderen in diesem Moment ausruhen mussten - kein Wunder bei 20 Stunden Schlaf am Tag. Eintritt war mit ermäßigten 43 AUD (etwa 26 Euro) zwar ziemlich teuer, gelohnt hat es sich natürlich trotzdem.
Sonntag waren wir im Roma Street Park noch eine Runde Fußball spielen, wo es allerdings keine Tore gab. Ich bezweifle, dass wir hier noch einen normalen Fußballplatz finden - schließlich sind Rugby und Football die Nationalsportarten in Australien.
Samstagmorgen fuhren wir anderthalb Stunden mit dem Zug nach Beerwah, um in den Australia Zoo zu gehen, der vor knapp 40 Jahren von den Eltern des "Crocodile Hunter" Steve Irwin gegründet wurde. Neben den Krokodilen gab es natürlich noch eine Menge Kängurus, Koalas und andere aus Australien sowie Südostasien bekannte Tiere zu sehen.
Die Gehege der Kängurus waren frei begehbar, die der Koalas soweit auch, wobei allerdings immer nur ein Tier gestreichelt werden durfte, da sich die anderen in diesem Moment ausruhen mussten - kein Wunder bei 20 Stunden Schlaf am Tag. Eintritt war mit ermäßigten 43 AUD (etwa 26 Euro) zwar ziemlich teuer, gelohnt hat es sich natürlich trotzdem.
Sonntag waren wir im Roma Street Park noch eine Runde Fußball spielen, wo es allerdings keine Tore gab. Ich bezweifle, dass wir hier noch einen normalen Fußballplatz finden - schließlich sind Rugby und Football die Nationalsportarten in Australien.
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